Die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Ningbo

Die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Ningbo gibt es seit 1986. Ningbo ist eine Küstenstadt am ostchinesischen Meer, nicht weit von Shanghai entfernt gelegen, hat einen bedeutenden Hafen und rund sechs Millionen Einwohner. Das Li Huili Hospital (auch Ningbo Medical Center genannt) ist eine hoch moderne Klinik mit rund 1.100 Betten und einem breiten Leistungssprektrum, das bis hin zu Herztransplantationen reicht. Benannt ist es nach einem bekannten Hongkonger Geschäftsmann, der den Bau und die Ausstattung finanziell großzügig unterstützt hat.

Grundzüge der Partnerschaft sind folgende Punkte:

  • Beide Seiten unterstützen die medizinische Verwaltung der beiden Krankenhäuser.
  • Ebenfalls wird es gegenseitige Einladungen von Ärzten und Fachleuten zu Studienreisen und Forschungsaufenthalten geben.
  • Ebenso findet ein regelmäßiger Informationaustausch über die neuesten Entwicklungen in der medizinischen Wissenschft statt.

Mit dem Li Huili Hospital hat das Franziskushospital Aachen im Jahr 2007 eine Kooperationsvereinbarung geschlosssen. 2009 waren erstmals drei Mitarbeiter des Hospitals für zwei Monate in Aachen.
Die drei Mitarbeiter hatten sich für den Aufenthalt in Deutschland klinikintern beworben, mussten aber für Ihren Aufenthalt gute Englischkenntnisse nachweisen und eine Deutschkurs belegen.

Die Verständigung mit ihren deutsch Kollegen ist trotzdem nich immer ganz einfach. Dem guten Miteinander tut das aber keinen Abbruch.

Vom 16. Mai bis 28. Mai befinden sich 5 MitarbeiterInnen aus dem Franziskushospital im Li Huili Hospital in Ningbo, 1 Ärztin, 2 Krankenschwestern , 1 Krankenpfleger und ein Technischer Angestellter. Ihre Erlebnisse und Eindrücke können über den Link verfolgt werden.

 

 

 

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Sanatorium Aachen, Lütticher Straße 110 (im Jahre 1925)

Im Juli 1901 schlugen einige Aachener Ärzte dem seit 1842 in Eupen ansässigen Orden der Franziskanerinnen von der Heiligen Familie vor, die am Moreller Weg nahe der Lütticher Straße erbaute Villa Giani zu erwerben und als Krankenhaus umzubauen.
Da der Orden jedoch nicht über die erforderlichen Mittel verfügte, gründeten 10 Ärzte die "Aachener Sanatoriumsgesellschaft" und erwarben das Haus mit dem 12.000 m² großen Grundstück von der durch Leonhard Giani vertretenen Erbengemeinschaft. 1903 wurde das Haus stilgerecht nach Westen verlängert. 1925 erfolgte eine erneute Erweiterung durch ein Schwesternwohnheim mit Kapelle im rückwärtigen Garten. Eine dritte große Erweiterung durch ein modernes Bettenhaus erfolgte 1968.

 

 

 

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Franziskushospital Aachen (heute)

Das Franziskushospital ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 139 Betten und rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Pro Jahr werden dort über 5.000 Patienten vollstationär und circa 3.000 Patienten ambulant behandelt. Seit März 2014 wird das Haus durch die Uniklinik RWTH Aachen und die Marienhaus Unternehmensgruppe gemeinsam betrieben.

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